Krankentagegeld-Versicherung

✓ Schutz vor Verdienstausfall bei längerer Krankheit
✓ Leistung zeitlich unbegrenzt
✓ Höhe individuell vereinbar
✓ steuerfreie Auszahlung
✓ Leistung auch bei Mutterschutz

✓ umfangreicher Vergleichsrechner

Eine Krankentagegeld-Versicherung kann sowohl von Arbeitnehmern, als auch von Selbständigen vereinbart werden. Auf dieser Seite soll jedoch nur der Status Arbeitnehmer, pflichtversichert in der gesetzlichen Krankenkasse, betrachtet werden. Bei Privatversicherten und Selbständigen gelten aber ähnliche Regelungen.

Krankentagegeld – Versicherung
Wichtige Punkte, die Sie kennen sollten.

1. Warum ist eine solche Versicherung wichtig

Arbeitnehmer gleichen damit die Lücke zwischen bisherigem Nettogehalt und Krankengeld bei
längerer Krankheit aus. Damit können bestehende Verpflichtungen weiterhin erfüllt und/oder
der bisherige Lebensstandard beibehalten werden.

2. Ab wann erhalten Sie Krankentagegeld?

Arbeitnehmer erhalten in der Regel 6 Wochen Lohnfortzahlung, danach Krankengeld.
Ebenfalls nach Ende der Lohnfortzahlung greift hier das Krankentagegeld ab dem 43. Tag mit der vereinbarten Leistung.

3. Wie hoch sollte Ihr Krankentagegeld sein?

Wissen Sie noch, wie hoch Ihr Krankengeld ist? – Bei Pflichtversicherten in der gesetzlichen
Krankenkasse ist die Höhe des Krankengeldes festgelegt. Entweder:
– 70 % des Bruttoeinkommens
– 90 % des Nettoeinkommens oder
– 70 % der mtl. Beitragsbemessungsgrenze in der GKV
wobei der niedrigste Wert der 3 Auswahlmöglichkeiten angesetzt wird.
Davon werden noch Arbeitnehmeranteile zur Renten-, Arbeitslosen- und Pflegepflichtversicherung abgezogen. Was übrig bleibt, ist das mtl. Krankengeld nach Wegfall der Lohnfortzahlung. Hier kann
unter Umständen schnell eine Lücke von mehreren 100 EUR mtl. entstehen.  

Berechnungsbeispiel für Krankengeld und Krankentagegeld
nach 6 Wochen Lohnfortzahlung

4. Von welchen Kriterien ist der Beitrag abhängig?

– Höhe des Krankentagegeldes
– Auszahlungsbeginn
– Alter und Gesundheitszustand bei Abschluss der Versicherung
..(Vorerkrankungen können z.B. einen Beitragszuschlag verursachen)
– Angebot/Bedingungen der jeweiligen Versicherer 

5. Wann sollten Sie Ihre Arbeitsunfähigkeit melden?

Die Versicherer erkennen keine rückwirkende Feststellung der Arbeitsunfähigkeit an.
Melden Sie deshalb die Arbeitsunfähigkeit rechtzeitig bei Ihrem Versicherer. 

6. Worauf sollten Sie achten?

Krankengeld und Krankentagegeld zusammen dürfen Ihr mtl. durchschnittliches Netto-Einkommen der letzten 12 Monate nicht übersteigen. (Aufrundung auf die nächsten 5 Euro/Tag ist unerheblich)

Wenn sich Ihr Einkommen dauerhaft ändert (verringert oder erhöht), sollten Sie dies Ihrem Versicherer
mitteilen und den Vertrag entsprechend anpassen. Gerne unterstützen wir Sie dabei.

Der Tarif sollte einen Verzicht auf das Kündigungsrecht des Versicherers beinhalten.
Ggf. müssten Sie sonst den Versicherer wechseln und Gesundheitsfragen neu beantworten.

Bei durch die Erkrankung entstandener genereller Arbeitsunfähigkeit können Sie Ihren Beruf nicht mehr ausüben und erhalten kein Krankentagegeld mehr. Der Versicherer stuft Sie dann nicht mehr als „krank“, sondern als „berufsunfähig“ ein. Das existentielle Risiko Berufsunfähigkeit sollte deshalb separat abgesichert werden.  

7. Ist ein Wiedereinstieg/Wiedereingliederung in Teilzeit mit Krankentagegeld möglich?

Früher haben die Krankentagegeld – Versicherer nur bei 100%iger Arbeitsunfähigkeit geleistet.
Zwischenzeitlich ist jedoch in immer mehr Tarifen eine Teilzahlung des Krankentagegeldes vorgesehen.
So soll eine Wiedereingliederung ins Arbeitsleben unterstützt werden.  Oft zahlen die Unternehmen
auch auf freiwilliger Basis. Im Zweifelsfall empfehlen wir, beim Versicherer nachzufragen.

Krankentagegeld jetzt online berechnen:

Das Ergebnis des Vergleichsrechners ist ein erster Überblick über die verfügbaren Tarife, Gesellschaften und die wichtigsten Leistungsmerkmale. Zu einem in die Tiefe gehenden Vergleich und Auflistung der einzelnen Tarifbedingungen/Leistungsmerkmale sind wir gerne für Sie da.